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Duisburger
Teckelklub e.V.
Mitglied im DTK 1888 e.V.
last
update 20. January 2012
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19 A. Erschwerte Begleithundeprüfung – BHPS 1-3 ,
BHPS-G
Prüfungszeitraum: Unbefristet
Zulassungs-Voraussetzungen: alle
Hunde, ohne Altersbegrenzung, bestandene
BHP 1
Meldezahl: maximal
12 Hunde je Einzelprüfung, bei BHPS-G maximal 8
Hunde.
Melde- und genehmigungspflichtig:
mit Terminmeldekarte zur Veröffentlichung im
"Dachshund
Richter: Die
Prüfung muss von einem DTK-Richter abgenommen werden.
Er muss aus einer anderen Gruppe/Sektion
sein.
A. Allgemeine Bestimmungen
In Fortführung der BHP 1 – 3 kann der Hundeführer (HF) mit
seinem Hund die BHPS 1 - 3
absolvieren. Hierbei werden der erschwerte Gehorsam, die
Spurarbeit und das Bringen des
Hundes besonders gefördert und geprüft.
Die Prüfungen BHPS-1 und BHPS-2 können überall auf geeignetem
Gelände über das ganze
Jahr hinweg durchgeführt werden. Die BHPS-2 und BHPS-3 darf bei
Schnee und Eis nicht stattfinden.
Alle Bewegungsübungen erfolgen aus der Grundstellung (in der
Grundstellung sitzt der Hund
am linken Fuß des HF).
Bei jeder Änderung im Bewegungsablauf des Hundes darf der HF
das dazu gehörige
Kommando in Form von Hör- oder Sichtzeichen geben.
Die gezeigten Leistungen der DTK - Hunde zu BHPS-1 bis BHPS-3
werden zuchtbuchmäßig erfasst.
Alle Hunde erhalten einen BHPS-Pass. Nur bestandene Prüfungen
und Bewertungen werden
in die Ahnentafel des Teckels eingetragen. Wiederholungen
sind möglich.
B. Gliederung der Prüfung
Die Prüfung teilt sich wie folgt auf:
1. Erschwerter Gehorsam
2. Suchen auf der Fremdspur
3. Bringen
1. Erschwerter Gehorsam – BHPS-1
1.1 Warten im Auto
Der HF fährt mit seinem Auto vor, steigt aus und entfernt sich
ca. 10 Schritte, die Autotür
bleibt geöffnet. Sichtverbindung zum Hund darf bestehen. Der
Hund bleibt im Auto und
muss 3 Minuten bei offener Tür (Klappe) warten.
Ein Helfer mit einem Hund geht in einer Entfernung von ca. 5 m
am Auto vorbei. Der Hund soll sich ruhig verhalten.
1.2. Verhalten in der Menschengruppe
Der HF geht mit seinem Hund frei bei Fuß durch eine
Menschengruppe (nicht Spalier)
von wenigstens sieben Personen, davon einige mit Hund. Die
Personen werden links und
rechts umgangen (etwa in Form einer Acht). Der HF muss neben
einem zweiten HF mit
Hund anhalten. Der HF geht mit seinem Hund weiter und lässt
diesen dann in der Gruppe Sitz oder Platz machen.
Der HF geht dann ohne Hund aus der Gruppe heraus, umgeht diese
und holt den Hund wieder ab.
1.3. Gehorsam aus der Bewegung unter Ablenkung
Es werden zwei Hunde gemeinsam geprüft. Ein Hund wird frei in
Sitz oder Platz
gebracht, der HF steht ca. 20 Schritte vom Hund entfernt mit dem
Rücken zum Hund. Der
zweite HF begibt sich mit Hund ca. 20 Schritte vom wartenden
Hund entfernt in Grundstellung.
Auf Anweisung des Richters geht der HF mit seinem Hund 10
Schritte geradeaus und
lässt ihn ohne anzuhalten aus der Bewegung Sitz oder Platz
machen.
Der HF entfernt sich weitere 20 Schritte und dreht sich nun zu
dem wartenden Hund um.
Nach Aufforderung des Richters geht der HF zurück zu seinem
Hund und holt diesen ab.
Dann erfolgt der Wechsel.
1.4 Vorausschicken mit Halt (freiwillig)
Der HF begibt sich mit seinem Hund in die Grundstellung. Auf
Kommando schickt er
seinen Hund voraus. In einer Entfernung von mindestens 30
Schritten bringt der HF auf Kommando den Hund
zum Halt, dabei kann er stehen, sitzen oder
Platz machen.
Auf Weisung des Richters wird der Hund abgeholt.
2. Suchen auf der Fremdspur – BHPS-2
Auf einer Strecke von 300 m mit zwei möglichst rechtwinkeligen
Haken soll der Hund an
einer Suchenleine auf einer von einem Helfer getretenen Spur
drei Holzscheiben, max.
10 – 12 cm Durchmesser, verweisen oder aufnehmen. Der Helfer
muss die Holzscheiben
vor dem Legen der Spur mindestens 30 Minuten am Körper getragen
haben.
Der Helfer tritt die Spur wie vorgegeben und legt in etwa auf
der Hälfte der Schenkel je
einen Verweiserpunkt ab. Am Ende der Spur erwartet der
Spurenleger das Gespann in der Deckung.
Mit der Suche wird begonnen, wenn der Spurenleger sich mit dem
Prüfungsleiter/Helfer verständigt hat.
Das Anlegen der Spur darf Hund und Hundeführer nicht einsehen.
Danach kann die Suche durch den Hund sofort begonnen werden. Der
Richter mit dem
spurkundigen Prüfungsleiter oder Helfer folgen dem HF im
angemessenen Abstand.
Kommt der Hund mehr als 30 m ab, ist er abzurufen. Auf der Spur
darf der Hund 1 x
abkommen. Die Spurarbeit muss nach 20 Minuten beendet sein. Um
die Prüfung zu
bestehen, müssen zusätzlich mindestens zwei Verweiserpunkte
mitgebracht werden.
3. Bringen – BHPS-3
Ein beliebiger Bringgegenstand (kein Wild) wird von einem Helfer
im Feld oder im Wald
200 m weit an einer kurzen Leine nachgezogen. Die Schleppspur
hat zwei rechtwinkelige
Haken und am Ende wird der Bringgegenstand abgelegt.
Der Helfer geht im weiten Bogen zum Spuranfang zurück. Danach
wird der Teckel am
Spurbeginn angesetzt und hat die Spur selbständig auszuarbeiten
und soll den
Bringgegenstand freudig zum HF zurückbringen. Er darf
höchstens drei Mal angesetzt
werden. Ein sauberes Ausgeben wird nicht verlangt.
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